Der erste Weltkrieg - Museum Munderkingen

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Archiv (4/6)
         
Munderkingen im ersten Weltkrieg
(Sonderausstellung 2014 - 2015)


Treu ergeben Gott und Kaiser, Treu ergeben Mutter Dir, stirbt Dein braver Sohn im Feld, sein letzter Gruß er gilt noch Dir.“

So lautet ein Vers in einem Liedtext, der im November 1914 im Donauboten erschien. Damit wollte der Autor A.S.“ erreichen, dass der tapfere Held und treue Kamerad Otto Scheible“, der im Lazarett von Montmedy gestorben war, auch im Liede fortlebe. Er war einer der mehr als 200 Männer, die nach der Mobilmachung als erste Munderkinger den Einberufungsbescheid bekommen hatten. Schon am 8. Dezember wurden noch nicht ausgebildete Landwehrpflichtige“ und noch nicht eingezogene Wehrpflichtige“ vom Königlichen Bezirkskommando aufgefordert, sich schon jetzt an körperliche Anstrengungen und Einflüsse der Witterung zu gewöhnen und die Willenskraft und die Geistesgegenwart zu stärken“. Nach und nach wurde bis 1918 noch eine bisher nicht gezählte Zahl von Bürgern zu den Waffen gerufen. 81 von ihnen sind nicht mehr heimgekommen, wie auf einer Tafel im Museum und auch auf den Kriegerdenkmalen auf dem Friedhof nachzulesen ist.
Quelle: Südwestpresse
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